Referenzen > Hochschulverband Mecklenburg-Vorpommern (HSMV)
Sieben Hochschulen. Eine gemeinsame Plattform.
Referenz auf TYPO3.comKurzüberblick
Projekttyp | Hochschulverbund-Plattform / Multi-Site-Ökosystem |
Unsere Rolle | Strategischer Digitalpartner: Konzeption, Architektur, Entwicklung, Migration, Betrieb und Weiterentwicklung |
Systemcharakter | Zentrale Multi-Site-Plattform mit sieben Hochschulen, individuellen Auftritten und gemeinsamer technischer Basis |
Reichweite & Nutzung | 7 Hochschulen, 280+ Domains, rund 93.000 Inhaltsseiten, über 2.500 Redakteur:innen – zweisprachig auf Deutsch und Englisch |
Wirkung |
|

Plattform in Fakten
- Sieben Hochschulen und Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern auf einer Plattform vereint
- Partnerschaft seit 2015, seither kontinuierlich ausgebaut
- 280+ Domains im Multi-Site-Verbund
- Rund 93.000 Inhaltsseiten in Deutsch und Englisch
- Über 2.500 Redakteur:innen und Backend-Nutzer:innen
- Selbstbetriebene Infrastruktur der Hochschulen mit technischem Support und Betriebsbegleitung
Kosteneffizient, barrierefrei und skalierbar
Der Hochschulverband Mecklenburg-Vorpommern vereint sieben Hochschulen und Universitäten des Bundeslandes unter einem gemeinsamen digitalen Dach: die Universität Greifswald, die Universität Rostock, die Hochschule für Musik und Theater Rostock, die Hochschule Neubrandenburg, die Hochschule Wismar, die Hochschule Stralsund sowie das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald.
Das Ziel des Projekts war die Vereinheitlichung und Modernisierung der digitalen Auftritte aller beteiligten Institutionen. Statt 14 heterogener Einzellösungen sollte ein skalierbares, serviceorientiertes Verbundsystem entstehen, das zentrale Steuerung und institutionelle Eigenständigkeit miteinander vereint.
Ergebnisse auf einen Blick
Ein System statt vieler Einzellösungen
Die bisherigen Altsysteme wurden durch eine verbundweite technische Basis abgelöst. Alle sieben Hochschulen operieren nun auf derselben Plattform – mit geteilten Strukturen, Prozessen und Services.
Eigenständige Auftritte im verbundweiten Rahmen
Trotz einheitlicher Basis behält jede Hochschule ihre visuelle Identität. Ein flexibles Gestaltungssystem ermöglicht unverwechselbare Auftritte, ohne die betrieblichen Vorteile der Verbundarchitektur zu verlieren.
Deutlich effizientere Redaktionsprozesse
Redakteur:innen profitieren von vereinfachten Abläufen, verbundweiten Vorlagen und einer konsistenten Arbeitsumgebung. Inhalte lassen sich institutionsübergreifend nutzen oder anpassen – das reduziert Aufwand und sichert Qualität.
Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit
Alle Auftritte sind barrierefrei gestaltet und bieten konsistente Inhalte auf Deutsch und Englisch – für Studieninteressierte, Studierende, Forschende und die Verwaltung gleichermaßen.
Eine Plattform für sieben Hochschulen
Die technische Architektur basiert auf TYPO3 mit Multi-Site-Architektur. Jede Hochschule erhält einen eigenständigen Webauftritt mit individueller Navigation, eigenem Design und spezifischen Inhalten – bei gleichzeitiger Nutzung übergreifender Funktionen wie Authentifizierung, Studiengangsanbindung und Kursverzeichnisse.
Die Migration bestehender Inhalte aus den Altsystemen verlief ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs. Hochschulspezifische Anforderungen wie geschützte Arbeitsbereiche und differenzierte Nutzerrechte sind fest in die Plattform integriert.

Design mit individuellem Spielraum
Ein verbundweit einheitlicher Gestaltungsrahmen schafft Wiedererkennbarkeit und Professionalität über alle sieben Hochschulen hinweg. Innerhalb dieses Rahmens bleibt jeder Institution ausreichend Spielraum, um das eigene Erscheinungsbild und die institutionelle Markenpersönlichkeit zu erhalten.
Die Inhalte stehen im Vordergrund: Intuitive Nutzerführung und strukturierte Navigation sorgen dafür, dass alle Zielgruppen – ob auf Studiensuche, im Forschungsalltag oder in der Verwaltung – schnell ans Ziel kommen.
Effizienz für Redakteur:innen und Nutzer:innen
Mehr als 2.500 Redakteur:innen tragen zum Verbund bei und pflegen Inhalte in einer einheitlichen Redaktionsumgebung. Zentrale Strukturen und geteilte Prozesse machen die Arbeit effizienter. Inhalte können hochschulübergreifend genutzt oder bedarfsgerecht angepasst werden – das spart Aufwand und sichert verbundweit ein gleiches Qualitätsniveau.
Für Studierende und Interessierte bietet die Plattform eine übersichtliche, moderne Informationsbasis: integrierte Studiengangssuche, aktuelle Angebote und klare Orientierung – alles an einem Ort.
Langfristiger Nutzen und Nachhaltigkeit
Die Plattform ist auf Wachstum ausgelegt: Neue Institutionen, Funktionen oder Inhaltsbereiche lassen sich ohne strukturellen Aufwand integrieren. Agiles Projektmanagement nach Scrum ermöglicht flexible Reaktion auf veränderte Anforderungen im laufenden Betrieb.
Der Fokus liegt auf Wartbarkeit, Betriebssicherheit und gezielter Weiterentwicklung. Das System ist kein Projekt mit Ende, sondern ein digitaler Verbund im Wandel – stabil im Alltag, anpassungsfähig für die Zukunft.
Technologie
Die Verbundplattform basiert auf TYPO3 mit Multi-Site-Architektur. Zentrale Templates und konfigurierbare Inhaltselemente ermöglichen eigenständige Auftritte aller Hochschulen bei gemeinsamer Codebasis.
Die Plattform läuft auf der eigenen Infrastruktur der Hochschulen. Der Betrieb wird durch technischen Support, Beratung bei Betriebsfragen und Unterstützung bei laufenden Deployments begleitet. Automatisierte Prozesse und kontinuierliches Monitoring sichern Stabilität und Ausfallsicherheit im Alltag.
Technische Highlights
- TYPO3 mit Multi-Site-Architektur
- Authentifizierung über hochschulweite Systeme (SSO)
- Studiengangsanbindung und Kursverzeichnisse
- Mehrsprachigkeit (Deutsch/Englisch)
- Barrierefreiheit nach BITV 2.0
- Geschützte Arbeitsbereiche mit differenzierten Nutzerrechten
- Migration bestehender Inhalte aus 14 Altsystemen
- Agiles Projektmanagement nach Scrum
- Selbst betriebene Hochschulinfrastruktur
- Technischer Support und Betriebsbegleitung
- Automatisierte Deploymentprozesse und laufendes Monitoring
Lessons Learned
- Multi-Site-Plattformen gelingen, wenn zentrale Kontrolle und lokale Autonomie von Anfang an klar definiert sind.
- Verbundweite Strukturen schaffen Effizienz – institutionelle Eigenständigkeit sichert die Akzeptanz bei allen Beteiligten.
- Langfristige Plattformprojekte brauchen eine belastbare Governance und klare Verantwortlichkeiten auf beiden Seiten.
- Nachhaltiger Betrieb und agile Weiterentwicklung sind keine Gegensätze – sondern Voraussetzung für dauerhaften Erfolg.
Nächster Schritt
Planen Sie eine Verbundlösung für mehrere Institutionen oder Standorte? Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben oder entdecken Sie weitere Referenzen.